Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger trotz LKW-Verkehr in der Lebacher Straße!
Der Stadtteilverein MaGS e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Zukunftsarbeit Molschd (ZAM) kümmern sich
weiter um bessere Bedingungen für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner in der Lebacher Straße.
Dazu haben sich Aktive der drei Organisationen am 14. Januar mit Mitarbeitern
des Saarbrücker Stadtplanungsamtes, des Amtes für Straßenbau und des Ordnungsamtes zusammengesetzt und einen Forderungskatalog diskutiert, der im Laufe des letzten Jahres entwickelt wurde.
(siehe "Forderungskatalog")
Nun haben MaGS, ADFC und ZAM nach der Besprechung nochmals die Lebacher Straße erkundet, um die angestrebten Verbesserungen im Detail zu erörtern.
(siehe "Begehung Lebacher Straße")
Vier Themen standen dabei im Mittelpunkt:
- Mehr Poller dort, wo Autos unberechtigt die Fußwege zuparken,
- längere Überquerungszeiten für Fußgänger an Ampelanlagen, insbesondere im Bereich des Cottbuser Platzes,
- Radabstellanlagen vor allem an den Saarbahn-Haltestellen und
- Dialogdisplays für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) an den Stellen, wo Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Regel geworden sind, insbesondere im mittleren und oberen Bereich der Lebacher Straße.
Die konkreten Forderungen wurden schriftlich zusammengefasst, mit Fotos unterlegt und dem Stadtplanungs- und Ordnungsamt übermittelt.
Zu den angestrebten Verbesserungen stellen die beteiligten Akteure von MaGS, ZAM und ADFC fest:
"Motivierend ist, dass wir mit den Akteuren des Stadtplanungs-,
Straßenbau- und Ordnungsamt vertrauensvoll und sehr konstruktiv zusammenarbeiten können.
Insbesondere bei der Diskussion um das vorläufige Scheitern des LKW-Durchgangsverkehr-Verbots haben wir festgestellt, dass die städtischen Ämter nicht Teil des Problems, sondern vielmehr Teil der Lösung waren und sind. Dies können wir über die Akteure von Regionalverband und Land so leider nicht behaupten."
Ein vorbildliches Agieren sieht das Netzwerk beispielsweise bei der
konsequenten Neumarkierung im Zuge der Asphaltierung der Lebacher Straße sowie
Teilen der Rheinstraße in den letzten Jahren. Hier geht man davon aus, dass die Rheinstraße in nicht allzu ferner Zukunft in Gänze in Stand gesetzt wird.
Die Akteure von MaGS, ADFC und ZAM äußern sich abschließend: "Bei den Begehungen und Treffen wurde uns immer wieder deutlich: Ohne Durchfahrtsverbot für überörtliche LKW werden viele Maßnahme nur sehr begrenzt Wirkung entfalten. Deshalb werden wir weiter für eine Reduzierung des LKW-Verkehrs in der Lebacher Straße streiten.
Wir sind es den Anwohnerinnen und Anwohnern schuldig!"


















































































































































